So geht es in der Leezenküche zu
Jeden Dienstag um 16:30 Uhr öffnet das Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt des ADFC in Münster seine Pforten. Hier bist du richtig, wenn du dein Rad selbstständig auf Vordermann bringen möchtest.

Eine Mitgliedschaft im ADFC ist nicht erforderlich, aber wünschenswert. Wir freuen uns, auch auf diese Weise Radfahrende für den ADFC zu gewinnen und bieten vor Ort eine Einstiegsmitgliedschaft an. Als Mitglied hast du einige Vorteile - zum Beispiel kannst du den für dich kostenlosen ADFC-Pannenservice rund um die Uhr nutzen. Mehr dazu erfährst du hier. In der Werkstatt sind keine Ersatzteile vorrätig. Falls du dir unsicher bist, ob du etwas brauchst, komm gerne erst einmal vorbei. Wir überprüfen dein Rad dann gemeinsam. Neue Teile kannst du gegebenenfalls im Fahrradgeschäft um die Ecke kaufen.
Du kannst alle Arbeiten erledigen, die nicht länger als drei Stunden dauern. Wir beginnen etwa eine halbe Stunde vor Schluss mit dem gemeinsamen Aufräumen und schließen in der Regel pünktlich. Wir bewahren keine Räder auf. Die Leezenküche befindet sich an der Dortmunder Straße 19, in Münster. Die Werkstatt hat einen eigenen Zugang über die weiße Doppeltür von der Leerer Straße. In der Selbsthilfewerkstatt kannst du dein Rad pflegen, warten und reparieren. Dabei unterstützen wir dich als Team der Leezenküche.
Florian im Hintergrund hat an seinem Rad selbstständig die Gabel getauscht.










An Julie's Rad im Vordergrund musste die Kette erneuert werden und am hellen Damen-Hollandrad haben Kiran und ein junger Student gemeinsam den Reifen hinten mitsamt Schlauch gewechselt.
Ausserdem wurde vor der Tür noch ein Umwerfer für die vordere Kettenschaltung demontiert und zum Schluss kam Marianna aus Kolumbien, mit der wir gemeinsam den Sattel neu eingestellt haben und das Hinterrad fixiert, sowie die Schaltung eingestellt haben.
Ein ereignisreicher, unterhaltsamer Abend an dem sich auch das Spendenschweinchen etwas freuen konnte…….Müde und zufrieden konnten das Team und die Kunden / Gäste den Abend gegen 19:30 Uhr beenden.
Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.
weiterlesenRadfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?
weiterlesenWie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.
weiterlesenMenschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.
weiterlesenDas Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.
weiterlesenWir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.
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